BODENWÄSCHE | BEETSANIERUNG | IMMOBILISIERUNG

Immobilisierung/Verfestigung

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Ziel des Verfahrens der Immobilisierung durch Verfestigung ist nach einer speziellen Aufbereitung des mit Schadstoffen belasteten Ausgangsmaterials die physikalisch-chemische Einbindung der Schadstoffe in eine anorganische Matrix. Als werkstoffkundliches Entsorgungskonzept wird bei dieser Technologie das „Mulitibarrienensystem“ eingesetzt. Diese Technologie ist ein Immobilisierungsverfahren für kontaminierte Materialien, bei dem die mobilitätshemmende Wirkung auf das Vorhandensein unterschiedlicher Barrieren zurückzuführen ist.

 

Für die Durchführung der Immobilisierung wird das bereitgestellte Material in einem Vorbereitungsschritt gesiebt und von Störstoffen wie Metall, Holz und Abfall befreit. Das abgetrennte Überkorn (> 40 mm) wird im Bedarfsfall gebrochen und dem kontaminierten Boden wieder zugefügt.

 

Der Kernstück der Anlage besteht aus einem Doppelwellenzwangsmischer, der eine Durchsatzleistung von bis zu 500 t/d ermöglicht. Sämtliche Fördereinheiten für Boden, Bindemittel, Wasser und flüssige Zusatzstoffe sind mit Wiegeeinrichtungen versehen und werden vollautomatisch vom EDV-Steuerstand kontrolliert. Hier können bis zu 50 unterschiedliche Rezepturen gespeichert werden und sämtliche Abläufe und Massenströme protokolliert und ausgegeben werden.

 

Das immobilisierte Material kann, je nach gewünschter Konsistenz, mittels LKW oder Fahrmischer zum Einbauort transportiert werden. Der Einbau findet bei erdfeuchter Konsistenz in der Regel durch Vibrationswalzen statt.